Passive Aufklärung

  • Was immer wieder gerne vernachlässigt bis sogar vergessen wird, ist die passive Aufklärung.
    Während die aktive Aufklärung mehrheitlich Verhaltensmaßregeln und Zielräume beinhaltet, kann die passive ggf. redundant unterstützen oder den einen oder anderen unvorhersehbaren Vorteil bei Spontansituationen bringen.

    1. Nichts ist unwichtig!
    Wenn ein AdSler eine Beobachtung macht, welche taktischen Vor- oder Nachteil für die Truppe bedeuten kann, so sollte er dies melden (Dienstweg)! Zivilisten mit ungewöhnlich schwerer Bewaffnung (Person einprägen, Beschreibung kurz notieren, Art der Waffe), Anzahl allgemein beobachteter Waffen und -typen beim Freigang notieren, Konzentrierung/ Konstellation bestimmter Personenkreise, Preise, Angebote, Jobauschreibungen, Suchmeldungen, Animositäten zwischen Gruppen etc.

    2. Wissen ist Macht!
    Erklärt sich von selbst. Wenn ich weiss, was ich aus diversen Richtungen erwarten muss, kann ich mich drauf einstellen und werde u.U. nicht überrascht.

    3. Zweischneidigkeit - achtet auf Intransparenz eigener Operativa!
    Mit Sicherheit werden auch wir beobachtet, katalogisiert, kartiert. Lasst nichts rumliegen, haltet euch in Hörweite Aussenstehender mit Interna zurück (Ausnahme: Finten, gezielte Fehlinformation), nehmt nicht alle eure Waffen mit in den Freigang, nennt keine Namen, trefft euch nicht offen mit Sympathisanten, etc.
    Ich bin mir sicher, dass ARGUS um jede Info - und sei es noch so Tinnef im ersten Augenblick/ Eindruck - dankbar ist. Manchmal ist es erst die Summe, welche auf beachtenswerte Umstände hinweist.

    Der Marodeure Sonnenschein, töten und besoffen sein! So leben und so sterben wir, Marodeure das sind wir! Hakuna Matata Mathafakka Freiwillig und ohne Hintergedanken

    Einmal editiert, zuletzt von Jan ()