Klamotten Modding & Verendzeitlichen

      Klamotten Modding & Verendzeitlichen

      Kleine Sammlung von Tipps zum Modden der eigenen Gewandung:

      - für Staub/Kalkeffekt, Haarlack auf Klamotte sprühen und dann Mehl sofort drüberstäuben
      - Hornhautraspel oder Bimstein funktioniert gut für Verschleißerscheinungen, Alternativ funktionieren auch Holzraspel und Brotmesser.(Dennoch vorsicht das ihr euch nicht in die finger hackt.)
      - Farbsprühdosen in grau, weiß, braun und beige um Dreck zu simulieren (ohne das man in den Klamotten ein ekliges Gefühl hat)
      - Mal mit dem T-Shirt etc den Motor bzw. die Motorhaube von innen abwischen
      - Teebeutel von schwarzem Tee mit Wasser ergibt vergilbten Stoffeffekt
      - Essig im Wasser soll auch gut sein, habe ich persönlich noch nicht probiert.
      - Schmuck und Verzierung aus verrosteten Schraubenmuttern, Unterlegscheiben und Büroklammern
      - Ruß mache ich ganz normal mit einer Kerze oder Öllampe
      - mit Wasser verdünnte Simplicolfarbe in braun in einer Pflanzensprühflasche um Schlammverfärbungen aufzusprühen oder hänge Hosen in einen Eimer mit Farbe damit sich der Saum damit vollsaugt wie Monatelang im Schlamm gelaufen sieht das dann aus
      - Chlor für starke Verfärbungseffekte (Achtung hat nicht bei jedem Stoff nen guten effekt)
      - Kaffeesatz in Stoff einreiben oder/und Kaffee über den Stoff kippen.
      - Leder von alten Sofabezügen oder Stoff/Leder von Autositzen. Alte LKW Planen ergeben gutes Taschenmaterial.
      - Ich hab letztens einen alten kleinen Teddy geköpft und den Kopf auf meine Jeansweste als "Trophäe" genäht mit langer Nadel
      - Taschen von alten Jeanshosen abtrennen und als zusätzliche Tasche auf andere Kleidungsstücke aufnähen
      - IKEA Tragetaschen kann man auch gut zerschneiden und aufnähen als Borten/Besatzstreifen
      - Ich habe vor Brausetablettenröhrchen(Plastik) als Kleinkramtasche(Drogen,Münzen oder so?!) oder Munitionsbehälter auf einen Gürtel oder Jacke zu nähen mit Halterung(so ähnlich wie bei einem Patronengürtel nebeneinandergesetzt)

      Aus Julian-Aeppelwoi s Blog:
      - verschiedene Stiche und Garne zum Aufnähen von Flicken und Patches nehmen
      - Etiketten, Teile von Verpackungen ausschneiden und auf den Stoff kleben
      Tipp zum Verschleiß mit Raspel:
      "Dazu bleibt zu sagen, dass es am bestne geht, wenn ihr das Objekt über eine Kante legt, Ich habe zB. einen alten Stuhl dessen Lehne Ich nehme, und ihr dann mit der Runden Seite der Raspel VOLL drüber schrappt... am besten mehrmals schnell die gleiche Stelle... so kann man den Grad der Verranzung variieren... "
      Dinge zum Aufnähen:
      "Sammelt augenscheinlichen Müll, z.B. die Laschen von Dosen. Egal ob Getränke oder Ravioli.Den Deckel einer Raviolidose kann man z.B. auch auf einen Ellbogen oder Knieschutz "tackern".
      Jeder hat zuhause Sachen rumliegen, die man gebrauchen kann.
      Fragt eure Mutter oder Tante, Oma und Opa, ob Sie nicht noch ein paar Nieten oder Knöpfe in der Nähschatulle rumfliegen haben, die Sie nicht mehr brauchen.
      Es müssen auch nicht immer Patches aus Amerika sein.
      Karstadt, REWE oder ein Nähladen in eurer nähe haben auch sicher interessante Patches und Flicken.
      Mit der von Joe angesprochenen Transferfolie können sich auch super Patches kostengünstig selbst gemacht werden."


      -------THEMA NOCH IN BEARBEITUNG UND FORMATIERUNG--------
      Der Marodeure Sonnenschein, töten und besoffen sein! So leben und so sterben wir, Marodeure das sind wir!

      Hakuna Matata Mathafakka

      Freiwillig und ohne Hintergedanken
      Auf Dunedai-Germany gibts auch tolle Tipps:


      Altern und Verschlunzen

      Ihr benötigt:
      Schmirgelpapier (grob + fein)
      Stahlbürste
      versch. Autolacke (matt): schwarz, versch. brauntöne, klar
      Windowcolour: rot, schwarz, grün, klar
      grober Faden, um "Löcher" zu stopfen

      Verschlunzen kostet Überwindung. *smirk*
      Ich habe mich am Anfang seeeehr schwer damit getan. Schließlich habe ich viel Zeit verwendet um die Gewandung auch akurat herzustellen... nur um sie dann wieder kaputt zu machen. *gnarf*

      Meine Anfänge sahen so aus:

      mit Schmirkelpapier (grob und fein) oder Stahlbürste typische Gebrauchsstellen aufrauen. Für Leder erst mit dem feinen, dann wenig mit dem groben S-Papier darübergehen. Nicht zu gleichmäßig, manche Stellen sind halt 'durchgescheuerter' als andere.
      Saum von Mantel und auch einige andere Bereiche (z.B. Oberarm, Torso) mit Schere oder Cutter an einigen Stellen angeschnitten, dann etwas weiter aufgerissen und ausfransen lassen.
      einige "Löcher oder Risse" wieder mit groben Faden zusammennähen. Mit dem Nähen nicht zu akurat sein, schließlich ist es 'n Waldläufer und kein Schneider und es soll ja gebrauchsmäßig aussehen.
      als "Schmutz" habe ich verschiedene Autolacke verwendet (Braun- und Grüntöne, schwarz; je nach Stofffarbe bei den Brauntönen ruhig etwas hellere Farben nehmen, damit diese dann besser auf dem Stoff zu sehen sind). Damit den Saum und auch sonst die restliche Gewandung 'einsauen'.


      In der Küche sind auch manche "Zutaten" zu finden, die sich ebenfalls nicht mehr herauswaschen lassen (z. B. rote Beete, Rotwein, Balsamikoöl,...).
      Und bei manchen Stellen habe ich auch mal Kleber oder Windowcolor in den Stoff reingeschmiert (Tipp: nach dem Trocknen mit Farbe wieder etwas einschmutzen).

      wenn der Schmutz getrocknet ist, dann an einigen Stellen wieder aufrauen/ausfransen/einreissen und eine andere "Schmutzschicht" auftragen.
      wenn alles soweit verschlunzt ist, den Stoff kurz mit der Hand waschen (bei Maschinenwäsche geht leider einiges wieder raus).
      vorher überlegen, was der Waldläufer alles erlebt hat und welcher Schmutz/Risse/Löcher/usw. welche "Geschichte" erzählt.
      Wurde sie/er mal mit einem Schwerthieb am Oberarm verwundet? -> Dann ist dort einen Riß, an deren Stelle eingetrocknetes Blut ist. Mittlerweile wurde das Hemd notdürftig wieder zusammengeflickt und die ersten Schmutzflecken haben sich auch wieder eingefunden.
      Oder ein Pfeiltreffer ins Bein? Vom Warg gebissen worden? *g* usw...? Nur mal so als Beispiel...

      Damit habe ich angefangen. Mittlerweile gab's auch'n Vortrag bei 'nem Weta-Angestellten über dieses Thema und beim Film wird das so gemacht:
      Ein paar Tipps zum künstlichen Altern und Verschlunzen eurer Gewandung:

      WETA-WORKSHOP

      Matsch und Dreck:
      Damit der Matsch auch nach dem Trocknen auf der Gewandung haften bleibt: Dreck mit Gleitgel vermischen und mit den Fingern draufschnicken.

      Waschmaschinenfester Dreck:
      Eine Mischung aus Oxidpulver aus dem Baumarkt (wird wohl als Bestandteil von Betonfarben eingesetzt) mit gaaaaaaanz wenig Oxidpulver (Achtung: färbt wie Sau!) und Babyöl.
      Mit einem Schwammtuch, Schwamm o.ä. (Tipp: Handschuhe verwenden auftragen (vorsichtig, es ist mehr so eine Art Trockenbürsten). Dabei Nähte und vorstehende Strukturen betonen, weil da auch in RL der Dreck hängenbleiben würde.

      Blut:
      Flüssigere Mischung: Dunkler Saucenbinder, Rote-Bete-Saft oder rote Lebensmittelfarbe und (wenig) Instantkaffee. Dieses aufkochen und je nach Wunsch einfärben und eindicken.
      Festere Mischung: Maissirup (Golden Syrup oder auch eine durchsichtige Variante), rote Lebensmittelfarbe, mehr Instantkaffee.

      Rotz:
      Flüssiglatex drauftropfen. Trocknet milchig-weißlichgelb aus und sieht extrem bäh-echt aus.

      Mild gealtert/verschlunzt:
      Mit (grobem) Sandpapier über den Stoff reiben. Wie beim Dreck auch, Betonung auf höherstehende Teile und Teile, die eben mehr strapaziert werden würden beim Tragen. Je nach Stoff auch feineres Sandpapier.

      Grob gealtert/verschlunzt/zerrissen:
      Stoff über etwas ziehen (z.B. leerer Joghurteimer bei Ärmeln) und mit der groben Seite einer Käsereibe bearbeiten. Ebenfalls gut geeignet (da ich nicht weiß, wie es genau heißt, versuche ich es zu beschreiben): Die Seite bei den Vierkant-Käsereiben, da wo die Löcher nicht komplett durchgänging sind, sondern mit herausragenden Zacken um das Loch herum.

      Risse:
      Am besten eben reißen, nicht schneiden. Falls Querrisse gebraucht werden ("Werwolfattacke"), z.B. mit einem Cutter (oder auch Nahttrenner) als Kralle die Schnitte machen und die Enden trotzdem nochmal ausreißen.

      Bleichen:
      Um Bleiche vorsichtig zu dosieren, diese in eine Sprühflasche füllen und ggf. verdünnen. Um sonnengebleichtes Zeugs darzustellen, eine Farbe anmischen, die etwas heller ist als die ursprüngliche Farbe des Kleidungsstücks, dann mit der Sprühflasche die gewünschten Stellen bleichen, anschließend mit der helleren Farbe wieder darüberfärben.

      Gürtel etc.:
      Um sie alt und abgetragen aussehen zu lassen -> vor eine Betonwand stellen und mit dem Gürtel auf die Betonwand schlagen.
      Sandpapier geht auch bei Lederzeugs.

      Kaputt:
      Gewandung auf einen Schotterweg legen, Sand und Schotter drauflegen und drauf rumtrampeln. Oder gleich ein Auto nehmen und ein paarmal drüberfahren, dann muß es gut bedeckt sein, damit keine Reifenspuren zu sehen sind .
      (Bei den Rüstungen aus den großen Schlachten wurden die Rüstungen genommen, mit großen Steinen zusammen in einen Betonmischer gesteckt und dieses ein paar Stunden laufengelassen.)

      Generelles:
      Immer dran denken, welche Teile des Kleidungsstücks am ehesten bei was wie aussehen.
      Z.B. bei Schnüren am Hemd wäre das etwas, wo viel dran rumgespielt würde, dementsprechend wäre da Dreck von den Fingern dran.

      Bei allen Effekten lieber erst mal zu wenig als zu viel.

      Nachdem man mit Sandpapier oder was auch immer dran rumgemurkst hat -> anschließend in der Waschmaschine waschen. Dann werden alle losen, kaputten Fäden rausgezogen, die irgendwo nur noch rumhängen.
      Der Marodeure Sonnenschein, töten und besoffen sein! So leben und so sterben wir, Marodeure das sind wir!

      Hakuna Matata Mathafakka

      Freiwillig und ohne Hintergedanken
      Was bei mir immer gut funktioniert hat, Klamotte anfeuchten und braune und/oder schwarze Abtönefarbe reinmassieren und ein bisschen mit Wasser auspülen.
      Alternativ kann ich noch empfehlen mit feuchter Klamotte Autos, insbesondere die Felgen und Radhausverschalung, zu putzen
      English:
      Make your clothes wet and smear some brown and/or black paint on it. Then rub it down with some water.
      Wash your car, especially the rims, with your wet clothes

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „handsome.rob“ ()

      Translation of the first post :
      - for dust effects apply hair spray and , before the hairspray drys off, apply dust and or flour to the pice
      - for ageing effects try a grater and / or bread knife.(do not cut yourself though)
      - Spraypaint in grey brown black white and beige to simulate dirt without acctually applying dirt
      - clean engien and various greasy carparts with the shirt you want to use
      - black /english Tea can be used to age clothing and fabric as well as coffee
      - vinegar and water should be usefull too, have not yet tried it out
      - jewelery made from scrap metal like shims , screw nuts and staples
      - grime can be applied by a candle and or oil torch
      - you can use water with simplicol colour to apply mud effects via either an indian pump or by hangig the hem into a bucket filled with said liquid.
      - chlorine can achieve strong colouring effects but take care, not every tissue can stand chlorine and it does not look good on every thing.
      - Coffee on the clothes gives a good aging effect, you can also use the coffee grounds to rub them into the clothes you want to mod.
      - leather of old couch coverings or cloth/leather of old carseat coverings. Old truck tarps are also good material for bags.
      - i ripped off the head of an old teddy bear and sewed the "Trophy" onto my jacket last year
      - remove and reapply the pockets of old trousers onto other pieces of your clothing
      - IKEA bags can be put appart and used as hem or for minor "tissue repair"
      - i will try to sew fizzy tablett tubes onto a belt to use them as pockets for coins, ammo or any other smal item

      Aus Julian-Aeppelwoi s Blog:
      - vary your yarn and stitch to attach small pieces and patches onto your clothes
      - labels, parts of various packagings cut out and glued onto the clothing

      hints for use of grater´s for modding purposes:
      "Dazu bleibt zu sagen, dass es am bestne geht, wenn ihr das Objekt über eine Kante legt, Ich habe zB. einen alten Stuhl dessen Lehne Ich nehme, und ihr dann mit der Runden Seite der Raspel VOLL drüber schrappt... am besten mehrmals schnell die gleiche Stelle... so kann man den Grad der Verranzung variieren... "
      use a ridge , meaning you should put the cloth there, and run the grater over it, as fast and hard as you can. This procedure helps to variate and intensify the "verranzen" (no appropriate word to describe this, wrecking would be the closest of a possible translation)

      Dinge zum Aufnähen:
      "Sammelt augenscheinlichen Müll, z.B. die Laschen von Dosen. Egal ob Getränke oder Ravioli.Den Deckel einer Raviolidose kann man z.B. auch auf einen Ellbogen oder Knieschutz "tackern".
      Jeder hat zuhause Sachen rumliegen, die man gebrauchen kann.
      Fragt eure Mutter oder Tante, Oma und Opa, ob Sie nicht noch ein paar Nieten oder Knöpfe in der Nähschatulle rumfliegen haben, die Sie nicht mehr brauchen.
      Es müssen auch nicht immer Patches aus Amerika sein.
      Karstadt, REWE oder ein Nähladen in eurer nähe haben auch sicher interessante Patches und Flicken.
      Mit der von Joe angesprochenen Transferfolie können sich auch super Patches kostengünstig selbst gemacht werden."

      collect garbage, like old cans buttons and god knows what. Ask your family if they can spare some old buttons or rivet´s that you could use. Patches do not need to be imported, try your convenience or sewing store around the corner, try out the local supermarket, sometimes they have theire goodies too. You can do your own patches with the transfer foil that Joe mentioned.

      no guarantees for the quotes.
      Es ist besser für das was man ist gehasst als für das was man nicht ist geliebt zu werden.